Die Förderung.....
Fördermöglichkeiten für Bad, Heizung und energetische Sanierung
Wer sein Badezimmer modernisieren, Barrieren reduzieren oder seine Heizungsanlage erneuern möchte, kann unter bestimmten Voraussetzungen von staatlichen Förderprogrammen profitieren. Dabei sollte grundsätzlich zwischen der Förderung für altersgerechtes bzw. barrierearmes Sanieren und der energetischen Förderung unterschieden werden.
Erst informieren – dann beauftragen....
Bei vielen Förderprogrammen ist entscheidend, wann der Antrag gestellt und wann der Auftrag vergeben bzw. mit den Arbeiten begonnen wird. Deshalb empfehlen wir, die Fördermöglichkeiten bereits während der Planung zu berücksichtigen.
Die Fördermöglickeiten....
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1.Altersgerecht und barrierearm sanieren
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Ein altersgerechter Umbau ist nicht ausschließlich für ältere Menschen gedacht. Ziel ist es, Wohnräume komfortabler, sicherer und möglichst langfristig nutzbar zu gestalten.
Gerade im Badezimmer gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Barrieren zu reduzieren. Dazu gehören beispielsweise:
- bodengleiche bzw. barrierearme Duschen
- leichter zugängliche Waschplätze
- angepasste WC-Lösungen
- Halte- und Stützsysteme
- ausreichend große Bewegungsflächen
- Anpassungen von Türen und Zugängen
Für entsprechende Maßnahmen bietet die KfW unter anderem das Programm „Altersgerecht Umbauen – Kredit 159“ an. Hier können bei Erfüllung der Voraussetzungen zinsgünstige Kredite für Maßnahmen zur Barrierereduzierung genutzt werden.
Weitere Informationen: KfW – Altersgerecht Umbauen: https://www.kfw.de/159
Je nach persönlicher Situation können außerdem weitere Kostenträger oder regionale Programme infrage kommen. Deshalb lohnt es sich, die individuellen Möglichkeiten bereits vor Beginn einer Badsanierung zu prüfen.
2. Energetische Sanierung und Heizungsförderung
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Ein zweiter Bereich ist die energetische Modernisierung eines Gebäudes. Hier steht die Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen im Vordergrund.
Besonders interessant ist die Förderung beim Austausch einer bestehenden Heizungsanlage. Förderfähig können – abhängig vom jeweiligen Gebäude und den aktuellen Förderbedingungen – beispielsweise sein:
- Wärmepumpen
- Solarthermie
- bestimmte Biomasseheizungen
- Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz
- Maßnahmen zur Heizungsoptimierung
- hydraulischer Abgleich
- Austausch bzw. Optimierung von Heizungspumpen
- weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz
Die zentrale Anlaufstelle für die Heizungsförderung für Privatpersonen ist die KfW. Abhängig von Maßnahme und persönlichen Voraussetzungen können unterschiedliche Förderbausteine und Boni miteinander kombiniert werden.
KfW – Heizungsförderung: https://www.kfw.de/458
Für weitere energetische Einzelmaßnahmen und die Heizungsoptimierung ist insbesondere das BAFA eine wichtige Anlaufstelle:
BAFA – Bundesförderung für effiziente Gebäude: https://www.bafa.de/beg
Bei einer umfangreicheren energetischen Sanierung eines Hauses zum Effizienzhaus können darüber hinaus Förderkredite der KfW infrage kommen: KfW – Wohngebäude Kredit 261: https://www.kfw.de/261
Erst informieren – dann beauftragen
Bei vielen Förderprogrammen ist entscheidend, wann der Antrag gestellt und wann der Auftrag vergeben bzw. mit den Arbeiten begonnen wird. Deshalb empfehlen wir, die Fördermöglichkeiten bereits während der Planung zu berücksichtigen.
Wir unterstützen Sie gerne bei der technischen Planung Ihres neuen Badezimmers oder Ihrer Heizungsanlage und zeigen Ihnen, welche Maßnahmen für Ihr Gebäude sinnvoll sein können.
Wichtig: Wir führen keine individuelle Förder- oder Steuerberatung durch. Da sich Förderprogramme, Fördersätze und Voraussetzungen ändern können, sollten die aktuellen Bedingungen vor Antragstellung immer direkt bei KfW, BAFA beziehungsweise einem qualifizierten Energieberater geprüft werden.
Neueste Technik...
Wärmepumpe und Solar – moderne Energietechnik für Ihr Zuhause
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Die Heiztechnik entwickelt sich rasant weiter. Moderne Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Stromspeicher können heute zu einem intelligenten Gesamtsystem verbunden werden. Das Ziel: weniger Energieverbrauch, mehr selbst erzeugter Strom und eine möglichst effiziente Wärmeversorgung des eigenen Hauses.
Die neue Generation der Wärmepumpe
Eine der wichtigsten Entwicklungen sind moderne Wärmepumpen mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan). Diese Geräte erreichen hohe Vorlauftemperaturen und können dadurch nicht nur für Neubauten, sondern auch für viele Bestandsgebäude interessant sein.
Eine Fußbodenheizung ist deshalb nicht grundsätzlich Voraussetzung. Unter den richtigen Bedingungen können auch vorhandene Heizkörper weiter genutzt oder einzelne Heizkörper gegen leistungsfähigere Modelle ausgetauscht werden.
Moderne Wärmepumpen arbeiten zudem modulierend. Das bedeutet: Die Anlage passt ihre Leistung automatisch an den aktuellen Wärmebedarf des Hauses an. Dadurch kann sie effizienter und gleichmäßiger arbeiten.
Entscheidend ist allerdings die richtige Planung. Heizlast, Gebäudezustand, Heizflächen, Vorlauftemperaturen und Warmwasserbedarf müssen aufeinander abgestimmt werden.
Wärmepumpe und Photovoltaik – eine starke Kombination
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Besonders interessant wird eine Wärmepumpe in Verbindung mit einer eigenen Photovoltaikanlage.
Die PV-Anlage produziert Strom auf dem eigenen Dach. Dieser kann nicht nur für Haushaltsgeräte genutzt werden, sondern beispielsweise auch für:
- Wärmepumpe
- Warmwasserbereitung
- Batteriespeicher
- Wallbox und Elektroauto
Je mehr des selbst erzeugten Solarstroms direkt im Gebäude genutzt werden kann, desto unabhängiger wird der Haushalt vom Strombezug aus dem öffentlichen Netz.
Moderne Solartechnik
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Auch bei Photovoltaikmodulen hat sich technisch viel verändert. Moderne Zelltechnologien wie TOPCon oder HJT ermöglichen hohe Leistungen und gute Wirkungsgrade.
Je nach Einbausituation können auch bifaziale Module interessant sein. Diese können Licht nicht nur über die Vorderseite, sondern teilweise auch über die Rückseite aufnehmen.
Entscheidend ist jedoch nicht allein die maximale Leistung eines einzelnen Moduls. Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung, Wechselrichter und das Verbrauchsprofil des Haushalts sollten bei der Planung gemeinsam betrachtet werden.
Batteriespeicher – Solarstrom auch später nutzen
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Ein Batteriespeicher nimmt überschüssigen Solarstrom auf, der im Moment der Erzeugung nicht benötigt wird. Dieser Strom kann anschließend beispielsweise am Abend oder in der Nacht genutzt werden.
Moderne Speichersysteme setzen häufig auf Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP). Interessant sind außerdem Systeme mit Ersatz- oder Notstromfunktion.
Damit entwickelt sich der Batteriespeicher immer stärker zur Schaltzentrale zwischen Photovoltaik, Wärmepumpe, Haushalt und Elektromobilität.
Das intelligente Energiemanagement
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Die vielleicht wichtigste Entwicklung liegt in der Vernetzung der einzelnen Komponenten.
Ein modernes Energiemanagementsystem kann erkennen, wann die Photovoltaikanlage viel Strom produziert und diesen gezielt im eigenen Gebäude einsetzen.
So kann beispielsweise die Wärmepumpe verstärkt arbeiten, wenn ausreichend Solarstrom vorhanden ist. Gleichzeitig kann der Batteriespeicher geladen oder das Elektroauto mit überschüssigem Strom versorgt werden.
Auch dynamische Stromtarife werden zunehmend interessant. Ein intelligentes System kann den Energieverbrauch stärker auf Zeiten mit günstigen Strompreisen abstimmen.
Photovoltaik → Batteriespeicher → Wärmepumpe → Warmwasser → Haushalt → Wallbox
Aus einzelnen technischen Anlagen entsteht damit ein aufeinander abgestimmtes Energiesystem.
Wärmepumpe auch im Altbau?
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Die pauschale Aussage „Wärmepumpe funktioniert nur im Neubau“ ist überholt. Auch zahlreiche Bestandsgebäude können für eine Wärmepumpe geeignet sein.
Entscheidend ist eine fachgerechte Prüfung. Dabei betrachten wir unter anderem den energetischen Zustand des Gebäudes, die vorhandenen Heizflächen, die benötigten Vorlauftemperaturen und den bisherigen Energieverbrauch.
Nicht jedes ältere Haus muss zunächst vollständig saniert werden. Manchmal können bereits gezielte Maßnahmen – beispielsweise größere Heizkörper, ein hydraulischer Abgleich oder einzelne energetische Verbesserungen – die Voraussetzungen deutlich verbessern.
Gute Technik beginnt mit guter Planung
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Ob Wärmepumpe, Photovoltaik, Batteriespeicher oder die Kombination verschiedener Systeme: Es gibt nicht die eine Lösung, die zu jedem Gebäude passt.
Deshalb betrachten wir das Gebäude als Ganzes. Gemeinsam prüfen wir, welche Technik sinnvoll ist, welche vorhandenen Komponenten weiter genutzt werden können und wie sich das System auf den tatsächlichen Energiebedarf abstimmen lässt.
Von der ersten Beratung über die Planung bis zur Installation begleiten wir Sie auf dem Weg zu einer modernen und zukunftsfähigen Energieversorgung Ihres Zuhauses.
PVT-Anlagen – Strom und Wärme aus einem Solarmodul
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Photovoltaik oder Solarthermie? Eine PVT-Anlage verbindet beide Technologien miteinander. PVT steht für Photovoltaik-Thermie. Ein PVT-Kollektor erzeugt auf derselben Fläche sowohl elektrischen Strom als auch nutzbare Wärme.
Besonders interessant ist diese Technik in Kombination mit einer Wärmepumpe. Doch wie funktioniert eine PVT-Anlage, für welche Gebäude eignet sie sich und welche Vor- und Nachteile sollte man kennen?
Wie funktioniert eine PVT-Anlage?
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Auf der Vorderseite eines PVT-Kollektors befinden sich Photovoltaikzellen, die Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandeln. Hinter den PV-Zellen befindet sich ein thermischer Wärmetauscher.
Dieser nimmt Wärme aus der Umgebung und vom Modul auf. Die gewonnene Wärme kann anschließend beispielsweise einer Wärmepumpe als Energiequelle zur Verfügung gestellt werden.
Damit wird eine Dachfläche doppelt genutzt: für Strom und Wärme.
PVT in Verbindung mit einer Wärmepumpe
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Besonders spannend sind PVT-Kollektoren als Wärmequelle für eine Wärmepumpe. Anstelle einer klassischen Außeneinheit kann – je nach System – die auf dem Dach installierte PVT-Fläche einen Teil oder die gesamte benötigte Umweltenergie bereitstellen.
Das kann insbesondere dort interessant sein, wo eine klassische Luft-Wasser-Wärmepumpe aufgrund der Aufstellung oder möglicher Geräuschentwicklung schwierig zu realisieren ist.
Zusätzlich produziert die Anlage gleichzeitig Solarstrom, der wiederum für den Betrieb der Wärmepumpe und für den normalen Stromverbrauch des Hauses eingesetzt werden kann.
Vorteile einer PVT-Anlage
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Doppelte Nutzung der Dachfläche: Ein Modul erzeugt gleichzeitig Strom und nutzbare Wärme. Gerade bei begrenzter Dachfläche kann das interessant sein.
Gute Kombination mit Wärmepumpen: Die thermische Seite der PVT-Anlage kann als Wärmequelle für eine Wärmepumpe dienen.
Keine klassische Außeneinheit erforderlich: Bei entsprechend konzipierten PVT-Wärmepumpensystemen kann auf den üblichen großen Ventilator einer Luft-Wasser-Wärmepumpe verzichtet werden.
Geringere Geräuschentwicklung: PVT-Kollektoren selbst benötigen keinen Ventilator. Das kann bei dichter Bebauung oder hohen Anforderungen an den Schallschutz ein Vorteil sein.
Kühlung der PV-Module: Der thermische Teil kann den Photovoltaikbereich unter bestimmten Betriebsbedingungen kühlen. Da PV-Module bei hohen Temperaturen an elektrischer Leistung verlieren, kann dies einen positiven Nebeneffekt haben.
Ganzjährige Nutzung: Moderne PVT-Systeme gewinnen nicht ausschließlich bei direkter Sonneneinstrahlung Energie. Je nach Bauart können sie auch Wärme aus der Umgebungsluft aufnehmen.
Welche Nachteile gibt es?
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PVT ist technisch anspruchsvoller als eine reine Photovoltaikanlage. Stromerzeugung, Wärmegewinnung, Wärmepumpe, Speicher und Regelung müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.
Höhere Investitionskosten: PVT-Kollektoren und die dazugehörige Anlagentechnik können in der Anschaffung teurer sein als eine konventionelle PV-Anlage.
Planungsaufwand: Dachfläche, Heizlast, benötigte Kollektorfläche, Wärmepumpe und Warmwasserbedarf müssen als Gesamtsystem betrachtet werden.
Nicht für jedes Gebäude optimal: Ob PVT gegenüber einer klassischen Kombination aus Photovoltaik und Luft-Wasser-Wärmepumpe Vorteile bietet, hängt stark vom Gebäude und den örtlichen Gegebenheiten ab.
Weniger Standardisierung: Klassische Photovoltaik und Luft-Wasser-Wärmepumpen sind sehr weit verbreitet. PVT-Systeme sind bislang ein speziellerer Markt, weshalb Hersteller, Komponenten und Fachkenntnisse bei der Planung besonders sorgfältig ausgewählt werden sollten.
PVT oder klassische PV mit Wärmepumpe?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht.
Bei einem Gebäude mit ausreichend Platz für eine Außeneinheit und einer großen Dachfläche kann eine klassische Kombination aus Photovoltaik und Luft-Wasser-Wärmepumpe wirtschaftlich sehr interessant sein.
PVT kann dagegen besonders spannend werden, wenn die Dachfläche optimal ausgenutzt werden soll, wenig Platz für Außentechnik vorhanden ist oder Schallemissionen möglichst gering gehalten werden sollen.
Auch bei Neubauten oder umfassenden energetischen Sanierungen lohnt es sich, PVT als mögliche Systemlösung in die Planung einzubeziehen.
Unser Fazit: Interessante Technik – aber individuell planen
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PVT verbindet zwei wichtige Technologien der Energiewende auf einer Fläche: Photovoltaik und Wärmegewinnung.
In Verbindung mit einer modernen Wärmepumpe kann daraus ein sehr interessantes Energiesystem entstehen. Entscheidend ist jedoch, nicht nur einzelne Komponenten zu betrachten.
Wir prüfen deshalb zunächst das Gebäude, den Wärmebedarf, die vorhandenen Heizflächen, die verfügbare Dachfläche und den Stromverbrauch. Anschließend lässt sich beurteilen, ob eine PVT-Anlage oder eine andere Kombination aus Wärmepumpe und Solartechnik für Ihr Zuhause die sinnvollere Lösung ist.
PVT ist nicht automatisch die beste Lösung – aber für das richtige Gebäude kann sie eine äußerst interessante Alternative sein.

